Anwendung für Unterlagsböden

Unsere Erfahrung und Kompetenz umfasst sämtliche Schritte von der Beratung bis hin zur Umsetzung. Unterlagsböden sind unsere spezialität. Alles aus einer Hand für Ihren Boden.

Zementestrich CT (Unterlagsböden)

Definition: Ein Zementestrich CT besteht aus Zement, Gesteinskörnung wie Sand oder Kies, eventuellen Zusatzmitteln und Wasser. Zementestriche binden hydraulisch, das heisst, mit Wasser als Kraftquelle, ab.

Vorteile: Feuchtigkeitsbeständig, im Aussenbereich zugelassen, auch als Schnellzemente erhältlich, kostengünstig & Gefällsausbildungen möglich.

Nachteile: Rissgefahr durch Schwund, höhere Schichtstärken, Aufschüsselungen & Randabsenkungen

Calciumsulfatestrich CA (Anhydrit konventionell)

Definition: Das Bindemittel des früher als Anhydritestrich (AE) bezeichneten Calciumsulfatestrichs besteht aus Calciumsulfat. Der Calciumsulfatestrich wird konventionell eingebaut.

Vorteile: Spannungsarm, kein Schüsseln & Randabsenkungen, geringe Einbaustärke

Nachteile: Nicht zugelassen im Aussenbereich und nicht Feuchtigkeitsbeständig

Calciumsulfatfliessestrich CAF (Fliessböden)

Definition: Der Calciumsulfatfliessestrich, besteht aus einem pumpfähigen, flüssigen Mörtel aus Calciumsulfat. Der Einbau erfolgt hier «gussartig» mit einem Mix-Mobil.

Vorteile: Schwund- und Quellfrei, Rückschüsselungsfrei, geringe Einbaustärken möglich, schnelle Arbeitsausführung möglich

Nachteile: Keine Gefällsausbildung möglich, Nicht zugelassen im Aussenbereich, Belegreife erst nach voller Austrocknung

Hartbetonbeläge/Fugenlose Bodenbeläge (Überzug/Hartbodenbelag)

Definition: Der Hartbeton besteht aus Sand, Splitt, Zement und Wasser. Je nach Anforderung werden Produkte zur Zementmodifikation mit stabilisierender, plastifizierender und homogenisierender Wirkung beigemischt.

Vorteile: Harte und gut verdichtete Oberfläche, fugenlos verlegbar, wasserfest, Einsetzbar auch im Aussenbereich und dampfdiffundierend

Nachteile: Riss- und Hohlstellengefahr, Unikat, Qualität abhängig von der Untergrundbeschaffenheit und Verarbeitung

Anwendung: Autoeinstellhallen, Keller, Fabrikationsräume, Rampen & Balkone

Styroporbeton

Definition: Als Leichtbeton wird eine Betonart bezeichnet, deren Rohdichte weniger als 1000 kg/m3 beträgt. Das geringe Gewicht sowie die bessere Isolationsleistung sind die Hauptgründe für den Einsatz von Leichtbeton.

Vorteile: Rohdichten von 170-700 kg/m3 möglich, schnell abbindend und früh begehbar, belastbar bis 5 kN/m2 sowie wärme- und trittschalldämmend

Nachteile: Oft poröse Oberfläche, Dampfsperre notwendig bei nachfolgender mineralischen Dämmung und keine direkte Belagsverlegung möglich

Anwendung: Ausgleich von Untergründen, Ummantelung von Rohrleitungen und Ausgleich von Kabelkanälen

Wärmedämmungen

Definition: Die minimalen Anforderungen an die Wärmedämmung von Gebäuden sind in der Norm SIA 380/1 "Thermische Energie im Hochbau" (Ausgabe 2009) festgehalten. Zusammen mit unseren Dämmstofflieferanten können wir Sie bei der Planung gerne beraten. Eine gute Wärmedämmung der Böden bringt Behaglichkeit in den Wohnraum und hilft mit, rationell mit Energie umzugehen.

Produkte: EPS, XPS, PUR, Glaswolle, Steinwolle etc. - Bei feuchtigkeits- und Alkalien empfindlichen Dämmstoffen (z.B. Mineral- und Glaswolle) muss eine wirksame Dampfsperre auf die Betondecke verlegt werden!

Trittschalldämmungen

Definition: Die Trittschalldämmung ist die Schalldämmung von Trittschall. Trittschall entsteht beim Begehen von Fußböden und Treppen, aber auch beispielsweise beim Stühlerücken oder beim Hüpfen auf Böden. Die Mindestanforderungen im Sinne des Gesundheitsschutzes an die Trittschalldämmung werden die SIA-Norm S181 Schallschutz im Hochbau“ geregelt.

Produkte: EPS-T, Glaswolle, Steinwolle etc.

Feuchtigkeitssperren

Definition: Eine Feuchtigkeitsabdichtung ist bei Räumen erforderlich, welche sich direkt über dem Erdreich befinden sowie gedämmt sind und mit einem Oberbelag versehen werden.

Anwendung: Schutz vor Erdgas (Radon), Erdberührten Rohböden oder bei Ausgleichsschichten (Styroporbeton) gegen Restfeuchte

Klebearten: Kalt verklebt, Stösse heiss verklebt oder vollfächlige Verklebung